Die Schlupfphasen der Libellen Teil 4 - Kleinlibellen und Ameisen - FILMTEXT im Original
Teil 2
Bei dieser kleinen Binsenjungfer erkennt man eine deutliche Öffnungsphase. Beim Öffnen bildet sie mit den Tarsen  wieder ein Orbital. Sie hat einen längeren Abdomen als mach andere Kleinlibelle und muss sich deshalb am Schlupfsubstrat festhalten.
Für sie ist es am Besten, wenn sie vertikal stehende Binsen findet.
Das Ende des Abdomen verbreitert sich und wird dicker.
Die Libelle klammert sich fest.
Hier kommt auch das Haltungsmuster durch die Tarsenausrichtung der einzelnen Beinpaare wieder zur Geltung.
Die zeihen-halten-schieben-Stellung. Die des ersten Beinpaares zeigen von oben, die des zweiten von der Seite, die des dritten von unten. Die letzten Segmente des Abdomen verlängern sich und sie kann ihn jetzt aus der Exuvie ziehen.

Diese Frühe Adonislibelle ist ebenfalls in der Starrephase. Sie hält sich weder an der Exuvie noch an der Binse fest.
Was bei ihr auch anders ist, die Mundwerkzeuge arbeiten in der  Starrephase, auch wieder ein Unterschied zu den Großlibellen.
Sie kommt anscheinend mit jeder Lage zurecht. Doch Probleme treten trotzdem auf, denn ganz kleine Insekten krabbeln auf ihr.
Die Frühe Adonislibelle ist wie viele andere Kleinlibellen schwer zu filmen. Sie versucht sich immer zu verstecken. Sie kann sich auch in fast jeder Situation des Schlupfvorganges wehren oder sich hinter das Schlupfsubstrat in Sicherheit bringen.

Auch die Gemeine Becherjungfer entwickelt eine deutliche Starre- und Härtungsphase. Auch sie strukturiert  innerhalb dieser Phase die Beiswerkzeuge. Sie kann auch in fast jeder Schrägstellung schlüpfen.
Interessant sind diese Bilder. Bei der Flügelprägung versucht sie mit den noch unausgeprägten Flügeln das 10. Segment zu berühren. Die genaue Länge wird durch die Krümmung des Abdomen vorgegeben.

Mit kleinen Rucks des Abdomen überprüft sie die Ausprägung genau, das Abdomen passt exakt in die Hinterkante der unfertigen Flügel. Die Länge der Flügel wird mit der des Abdomen immer wieder kontrolliert.

In der nächsten Phase wird das Abdomen angehalten und der Flügel weiter geprägt.
Er passt sich im weiteren Verlauf der Form des Abdomen immer wieder exakt an.
Das Abdomen steht bei Kleinlibellen anders zur Flügelbasis und zur Brust.
Deshalb ist es für sie möglich alle Flügel an das Abdomen bei der Prägung anzusetzen.
Ein Scheitelpunkt wie bei den Großlibellen, der eine einmalige Berührung benötigt, ist deshalb bei Kleinlibellen auch nicht erkennbar.
Auch werden, durch dieses vorwärts schlüpfende System, die Flügel viel schmäler.

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